Startseite
  Über...
  Archiv
  The Circle Of Pain Part 20
  The Circle Of Pain Part 18
  Reward - oder Aki der Feuerwehrmann
  The Circle Of Pain Part 9
  Night Came Over Me Part 23
  Night Came Over Me Part 14
  Death
  Night Came Over Me Part 2
  The Circle Of Pain Part 7
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/voicesinmyhead

Gratis bloggen bei
myblog.de





Part 7

Die anderen vier Gestalten traten in den Lichtkreis. Sie trugen alle schwarze Roben. Einer trug ein rotes Kissen vor sich her. Aki konnte nicht erkennen, was darauf lag, bis ein Anderer seine Hand ausstreckte und eine Rasierklinge vom Kissen nahm. Lauris Augen weiteten sich vor Entsetzen, als der Entführer, mit der Klinge in der Hand, langsam auf ihn zukam.
„Weisst du, Zwerg, Wachs tut weh, aber das hier schmerzt noch ein bisschen mehr.“, er grinste süffisant, während er die Klinge an Lauris linkem Schlüsselbein ansetzte  und sie quer ohne Scheu über seine Brust zog. Lauri unterdrückte krampfhaft jegliche Reaktion. Auf seinem Oberkörper erschien eine feine, rote Linie. Der Entführer zog die Klinge weiter über Lauris Bauch und von dort zurück zu seiner Brust. Lauri biss die Zähne zusammen, er würde diesen Sadisten nicht die Befriedigung geben, zu schreien.
Die Rasierklinge wanderte weiter über seinen Oberkörper. Lauris Brust war blutverschmiert, jeder der zehn Schnitte brannte wie Feuer, doch sein Peiniger hörte nicht auf, immer weiter trieb er sein Spiel, bis Lauri nicht mehr konnte. Die Schnitte taten höllisch weh. Lauri schrie.
Die Gestalten quittierten den Schrei mit einem verhaltenen Applaus. Der Kidnapper führte sein Werk fort und erst, als Lauri bewusstlos wurde, setzte er die Klinge ab und drehte sich zu den Anderen um.
„Meine Herren, das war die Wirkung der Rasierklinge.“
Fassungslos hatte Aki zugesehen. Er hatte mit Lauri gelitten und war froh, als Lauri ohnmächtig wurde, so konnte Lauri wenigstens den Schmerz nicht fühlen.
Lauris Peiniger machte einem anderen Platz, dieser ließ sich einen Eimer voll mit Wasser geben und schüttete dieses über Lauri. Dieser schreckte hoch und öffnete die Augen. Sein Blut vermischte sich mit dem Wasser und lief in kleinen Bächlein zu Boden.
„Nun da der Zwerg wieder wach ist, können wir uns dem Anderen widmen!“, sprach der Entführer. Er trat hinter Aki und löste dessen Fesseln.
„Steh auf und dreh dich um, du Wicht!“
Aki sah verzweifelt in Lauris grüne Augen. Er wollte nicht aufstehen, denn er ahnte, dass er jetzt dran war. Der Folterer machte kurzen Prozess und riss Aki an den Fesseln in die Höhe.
„Aaahh!“
„Das kommt davon, wenn man nicht gehorcht! Und jetzt dreh dich um und setz dich wieder hin!“
Aki tat wie ihm geheißen, er wollte nicht noch einmal riskieren, dass sein Handgelenk noch mehr Schaden nahm. Er setzte sich verkehrt auf den Stuhl, so dass er Lauri den Rücken zudrehte.
Sein Peiniger nahm ein langes Messer vom Kissen, setzte es an Akis rechtem Schulterblatt an und zog es in einer diagonalen Linie über seinen Rücken. Das Messer drang etwa einen Zentimeter in Akis Rücken ein. Aki schrie auf. Das tat höllisch weh, aber es reichte glücklicherweise nicht, um Muskeln, Sehnen oder Nerven zu verletzen. Die Gestalten klatschten.
Der Kidnapper zog mit dem Messer eine waagerechte Linie, dann eine senkrechte. Danach machte er dasselbe vom linken Schulterblatt aus.
Aki hatte noch nie solche Schmerzen gefühlt. Sein ganzer Körper schrie vor Pein. Wie von weit entfernt hörte er Lauri den Entführer anflehen, dass er aufhören solle, aber dieser lachte nur hämisch und führte sein sadistisches Werk fort. Akis Rücken war eine einzige, schmerzende Wunde.
Der Peiniger zog sein Messer ein letztes Mal über Akis Rücken, genau die Wirbelsäule entlang. Akis Mund öffnete sich zu einem lautlosen Schrei, danach sackte er bewusstlos über die Stuhllehne.
„Das, meine Herren, war die Wirkung des Messers.“
Der Tyrann nahm den Applaus der anderen dankend entgegen. Sie lösten die Fesseln ihrer Gefangenen und schleppten sie zurück in ihr Gefängnis. Dort ließen sie sie auf den kalten Boden fallen.
Nachdem die Fremden den Raum verlassen hatten, kroch Lauri zu Aki hin. Er drehte seinen Freund auf die Seite, damit der Drummer nicht auf seinem geschundenen Rücken lag. Diese Bewegung riss Aki aus seiner Ohnmacht.
„Aaahh!“
„Anteeksi Aki, aber du lagst auf dem Rücken...“
Aki brachte nur ein Nicken zustande, zu sehr wurden seine Nerven vom Schmerz belastet.
Ihr Kerker war eiskalt und bereits nach einer kurzen Zeit, zitterten Beide am ganzen Körper.
„Was hältst du davon, wenn wir uns gegenseitig wärmen?“, fragte Lauri leise.
„Mmmm.“
Lauri legte sich mit dem Rücken zu Aki hin und drückte sich an dessen Bauch. Aki schlang von hinten seine Arme um Lauris Hüfte und drückte ihn fest an sich.
„Wieso tun sie das?“, frage Lauri Aki leise, „Wieso foltern sie uns? Wir haben ihnen doch nichts getan. Und wer sind sie? Könnten es wahnsinnige Fans sein?“
„Ich weiss es nicht, Lauri, ich habe keine Ahnung, wie Menschen anderen solche Sachen antun können.“
Sie schwiegen wieder und fielen kurz darauf in einen unruhigen Schlaf.

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung