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Part 2

Irgendetwas Kaltes und Feuchtes ist an meinem Ohr und etwas Kühles schiebt sich langsam unter die Decke. Träume ich? Nein, das fühlt sich zu real an. Verwirrt öffne ich die Augen. Außer Lauri und mir ist doch niemand in der Wohnung. Ich drehe meinen Kopf zur Seite. Grüne Augen funkeln mich gierig an. Ich träume noch, das kann nicht sein. Plötzlich liegt die Decke am Boden und Lauri liegt auf mir. Mein Hirn hat ein absolutes Black-out. Ich kann keinen Zentimeter meines Körpers bewegen und in meinen Hals ist ein fetter Kloss. Kann es sein, dass…? Lauris Lippen treffen auf meine und der Gedanke wird von einem Orkan verschiedener Gefühle weggeweht. Seine Lippen sind rau, aber sie fühlen sich so gut auf den meinen an. In meinem Bauch tanzen Drachen und in meiner Lendengegend kribbelte es heftig.
Ich fühle wie seine Zunge sacht über meine Lippen fährt, er verlangt Einlass, den ich ihm gerne gewähre. Langsam dringt er in meinen Mund vor, streicht über meinen Gaumen, neckt meine Zunge. Er verwickelt sie in ein wildes Spiel. Nach Atem ringend lösen wir uns. Ich kann wieder etwas klarer denken. Ist es möglich, dass Lauri dieselben Gefühle hegt? Oder kommt sein Verlangen vom Alkohol und ich bin das Erstbeste, über das er herfallen kann?
Sein Kopf nähert sich wieder meinem, doch dieses Mal halte ich ihn zurück. Ich nehme seinen Kopf in meine Hände und sehe in seine lüsternen Augen.
„Lauri, ist das dein Ernst? Liebst du mich oder willst du nur Sex?“
„Denkst du, ich hätte deine Blicke nicht gesehen, Aki? Hast du meine Anspielungen nicht mitgekriegt. Ich habe mich lange zurückgehalten, hatte Angst, dass du nichts von mir willst, aber heute hast du mir die Bestätigung gegeben. Ich liebe dich, Aki.“
Ich beginne selig zu lächeln, das, wovon ich immer nur geträumt habe und mir verboten habe, zu denken, ist gerade in Erfüllung gegangen. Lauri lächelt mich an, senkt seinen Kopf erneut zu meinem und küsst mich wieder leidenschaftlich, dabei reibt er seinen Schritt kreisend an meinem. Ein Stöhnen meinerseits rutscht in unseren Kuss und ich kann fühlen wie Lauri triumphierend grinst. Er lässt sein Becken weiter kreisen, dabei kann ich seine harte Erregung auf meiner fühlen, seine Hand wandert über meine Brust, sein Mund löst sich von meinem und folgt seiner Hand zu meiner linken Brustwarze. Dort angekommen, beginnt er sanft darüber zu lecken, beginnt daran zu knabbern. Seine Hände fahren meine Seiten auf und ab, ein angenehmes Kitzeln. Er lässt seine Zunge weiter über meinen Brustkorb wandern, stößt sie in meinen Bauchnabel, liebkost ihn, während seine Hand langsam meine Boxershorts auszuziehen beginnt. Ich hebe ein wenig mein Becken um es ihm zu erleichtern, sie landet am Boden neben der Decke. Lauri zieht seine Boxershorts aus und positioniert sich. Er positioniert sich?! Erschrocken hebe ich den Kopf. Er sieht mich fragend an. Er merkt, dass etwas nicht stimmt, dass es mir zu schnell geht. Geht es mir zu schnell? Ich weiss es nicht. Irgendwie habe ich Angst davor. Meine Gefühle sind in Aufruhr, alles ist durcheinander. Ich liebe Lauri, aber es geht so schnell, gerade eben gesteht er mir seine Liebe und dann will er schon… Ich kann nicht. Noch nicht.
„Lauri, ich…“
„Shhh, ist in Ordnung, ich kann es verstehen, ich werde etwas Anderes machen. Einverstanden?“
Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Richtige tun. Soll ich ihn machen lassen, was auch immer er vor hat? Was hat er vor? Ich fühle mich so unsicher. Ich liebe Lauri, aber muss das jetzt schon sein? Der Restalkohol in meinem Blut fegt meine Gedanken hinfort. Vielleicht kann er die gestauten Gefühle in mir damit lösen. Ich nicke.
Langsam streicht er mit der Hand an der Innenseite meines Oberschenkels hinauf. In meiner Lende kribbelt es wahnsinnig, Klein-Aki, der sich vorhin mit Müh und Not zurückgehalten hat, spielt wieder Stehaufmännchen. Sanft schließt Lauri sich um ihn, lässt seine Hand auf und ab gleiten. Was für ein Gefühl. Sein Kopf senkt sich, seine Zunge stupst gegen meine Spitze. Sterne explodieren vor meinen Augen. Ich recke ihm mein Becken entgegen, will mehr von seinen Zärtlichkeiten, die er mir auch sogleich gibt. Er umschließt mein Glied mit seinem Mund, leckt, knabbert und saugt daran.
„Mmmmhhh… Lauri…. Hnnn... das … Ahhh… ist… Mmmmmhhh.“
Mein Gestöhne treibt ihn weiter an. Seine Hände gleiten wieder zu meinen Seiten über meine Hüftknochen, verharren dort und streicheln mich.
Die Gefühle brechen über mich hinein, ich habe schon viele Male einen geblasen bekommen, aber Lauri ist einfach unglaublich. Ist es so gut, weil ich ihn liebe? Ich glaube schon.
Seine Hände wandern zu meiner Brust, liebkosen jeden Zentimeter auf dem Weg dorthin. Sein Rhythmus wird schneller und ich kann fühlen, wie sich alles in mir staut und auf die Erlösung wartet. Meine Finger krallen sich ins Laken, mein Mund ist weit geöffnet, seinen Namen stöhnend, ergieße ich mich in seinen Mund. Er lässt keinen Tropfen versiegen, leckt alles auf, was mir noch einmal wollige Schauer durch den Körper jagt.
Lauri löst sich von meiner unteren Körperhälfte und rutscht zu meinen Kopf hoch. Mit glasigen Augen sehe ich ihn, sehe dieses unbeschreibliche Grün. Ich hebe ihm meinen Kopf entgegen, küsse ihn zufrieden, schmecke mich in seinem Mund. Ich fühle seine Erregung auf meinem Bauch, will ihm das geben, was er mir gerade beschert hat.
Mit einer schnellen Bewegung liegt er unter mir. Überrascht sieht er mich an, dann beginnt er lüstern zu grinsen.
Wo fang ich an? Ich habe noch nie einen Mann befriedigt, Lauri hat da wohl schon Erfahrungen. Ich werde ihn später danach fragen.
Also, was kann ich machen? Ich erinnere mich an das, was Lauri getan hat und versuche, ihn nachzumachen.
Ich fange mit dem Einfachen an, küsse ihn, spiele mit seiner Zunge, verwickle sie in ein wirres Spiel, während ich meine Finger auf Erkundungstour schicke. Sie wandern von Lauris Wangen über den Hals, hinab zu seinem Schlüsselbein und weiter zu seinen Brustwarzen. Ganz sanft streiche ich darüber, immer wieder. Lauri beginnt sich unter mir zu winden. Ich löse unseren Kuss keuchend und grinse ihn schelmisch an. Nein, nein, Herr Ylönen, nicht so hastig, ich werd deinen Körper genüsslich erkunden und dich zappeln lassen. Wieder küsse ich ihn, lecke dann mit der Zunge zu seinem Ohrläppchen, knabbere daran und lasse meine Zunge meinen Finger folgen. Bei der rechten Brustwarze angekommen, lecke ich spielerisch darüber, bevor ich beginne leicht an ihr zu saugen. Ein leises Stöhnen animiert mich, weiter zu gehen. Meine Hände rutschen über Lauris Bauch, haarscharf an Klein-Lauri vorbei, über seine Oberschenkel, Lauri zieht scharf die Luft ein, wieder grinse ich. Meine Zunge ist bei seinem Bauchnabel, sie umschleicht ihn und stößt dann hinein. Langsam lasse ich meine Hände an der Innenseite von Lauris Oberschenkel hinauf gleiten und wandere zur gleichen Zeit mit meiner Zunge über seinen Unterbauch, doch kurz vor dem Ziel stoppe ich und kehre um. Lauri stöhnt enttäuscht.
„Bitte Aki, lass mich nicht mehr warten, bitte“, fleht er mich an.
Ich würde ihn am Liebsten noch ein bisschen weiter quälen und seinen verschwitzten Körper erforschen, doch so fies bin ich dann auch wieder nicht.
Meine Lippen legen sich auf Lauris, unser Kuss dauert eine kleine Ewigkeit. Keuchend sehe ich in seine Augen. Das Grün glänzt vor Erregung, ein wundervoller Anblick. Bis jetzt war es ja eigentlich wie bei einer Frau, bis jetzt. Ich werde es einfach machen, wie ich es gerne habe.
Ich robbe abwärts, lecke über Lauris Spitze. Er stöhnt laut auf. Meine Zunge fährt den Schaft auf und ab, bis ich ihn endlich ganz ihn den Mund nehme. Zuerst sauge ich nur leicht, dann beginne ich langsam, meinen Kopf auf und ab zu bewegen. Meine Finger wandern zwischen seine Beine, streicheln ihn dort. Sein heiseres Stöhnen füllte den ganzen Raum, sein Becken drängt sich mir entgegen. Kurz kommt ein leichter Brechreiz über mich. Ich weiche mit dem Kopf aus. Mann, Lauri halt dein Becken fest!
Seine Hände legen sich auf meinen Kopf und wollen mich zwingen, ihn noch tiefer aufzunehmen. Ich drücke dagegen, will ihn hier ja nicht voll kotzen.
Ich lutsche, sauge weiter. Lauris Atem geht stoßweise, beinahe nur noch ein Keuchen, in das sich immer wieder mein Namen schleicht. Ich kann fühlen, wie sich sein Körper immer mehr anspannt, bis er in meinem Mund kommt. Ich schlucke tapfer alles herunter, es schmeckt etwas bitter, aber es ist von Lauri, da kann es nach was auch immer schmecken, mir egal.
Ich setz mich auf seine Oberschenkel und sehe ihn eindringlich an. Ich will mir jede Gesichtsregung merken. Er liegt außer Atem und total erschöpft unter mir, hat die Augen geschlossen.
Als sich seine Atmung etwas beruhigt hat, öffnet er seine Tore zur Seele und sieht mich verträumt an. Sie glänzen nicht mehr vor Erregung, jetzt sind sie etwas dunkler als sonst, dieses Grün ist noch viel schöner. Er ist einfach zum anbeißen. Ich grinse in mich hinein, wenn der Vogel wüsste, was ich denke.
„Lachst du mich etwa aus?“
„Nein, mein kleines Vögelchen, ich lach dich an.“
Ich versuche mich neben ihn zu legen, aber auf einem Sofa ist eben kein Platz für zwei liegende Personen.
„Kommst du jetzt in mein Bett?“
Ich nicke grinsend. Ich glaube, dieses Grinsen verschwindet nicht mehr so schnell aus meinem Gesicht, denn heute ist einfach der schönste Tag meines Lebens; Lauri teilt meine Gefühle.
Ich steh auf und zieh meine Boxershorts über, Lauri tut dasselbe. Er umklammert meine Finger mit den seinen und führt mich in sein Schlafzimmer. Erschöpft lasse ich mich hinein fallen. Lauri krabbelt neben mich und deckt uns zu, sein Kopf rutsch ganz nahe an meinen und sein Arm legt sich über meinen Brustkorb. Schon hat er die Augen geschlossen und schläft friedlich.
In mir tobt ein Orkan, alles ist plötzlich anders. Wie wird es weitergehen? Wie sagen wir es Eero und Pauli? Sagen wir es Seppo? Was, wenn die Presse es herausfindet und uns in der Luft zerreist? So viele Fragen und keine Antworten.
Ich sehe Lauri an, wie kann er nur so sorglos sein? Sanft streiche ich ihm eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und lächele. Ach Hakala, du machst dir zu viele Gedanke, lass einfach alles auf dich zukommen. Das wird das Beste sein. Ich schließe die Augen. Kurz darauf bin ich eingeschlafen.




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