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Part 14

Mit neuem Mut trete ich den Heimweg an, nach rechts wenden, 40 Schritte geradeaus, rechts und dann waren es wie viele Schritte bis zur Haltestelle? Verunsichert bleibe ich stehen. Waren es 10 oder 20? Ich bin mir nicht mehr sicher.
Plötzlich zieht mich jemand am Arm mit sich.
Angst kriecht in mir hoch.
„He, wer sind Sie, was wollen Sie von mir?!“
„Ich dachte mir, Sie wollen über die Straße, Sie standen da so unsicher am Zebrastreifen. Ich will Ihnen helfen.“
„Ich wollte aber nicht über die Straße!“
Was für ein Idiot ist das denn? Wenn ich die Straße überqueren will, sage ich das wohl schon.
„Nicht? Das tut mir Leid.“
Mein Arm wird losgelassen und ich höre sich entfernende Schritte. Der will mich hier doch jetzt nicht stehen lassen?!
„He Sie, kommen Sie zurück, bringen Sie mich wieder über die Straße!“
Keine Antwort. Arschloch! Und was jetzt? Ich bin mir nicht sicher, wo der Zebrastreifen nun ist und noch einmal überfahren lassen will ich mich nicht.
Vorsichtig taste ich mit dem Blindenstock zur Seite. Ich höre, dass ich mich vom Verkehr entferne, wenigstens etwas. Wenn mir jetzt noch jemand Nettes über den Weg läuft, bin ich happy!
Langsam laufe ich weiter, spitze meine Ohren, falls jemand vorbei läuft, den ich um Hilfe bitten könnte. Wie ich das hasse!
Toni scheint aber in einer ziemlich verlassenen Gegend zu wohnen. Niemand aber auch wirklich niemand läuft mir über den Weg.
Ähm, Hattu, hast du nicht was vergessen? Nein, was denn? Man könnte doch Lauri anrufen und um Hilfe bitten? Der nimmt doch sowieso nicht ab… Das Handy!
Ich schlag mir ein imaginäres Brett vor den Kopf. Wie blöd bin ich eigentlich? Das war jetzt eine rhetorische Frage, also bitte keine Antworten.
Ich krame in den Jackentaschen, nein, hier ist es nicht, Innentaschen, nein, Hosentaschen, nein. Verdammt, das glaub ich nicht, ich hab es tatsächlich zu Hause vergessen, fuck! So und was jetzt ihr halbschlauen Stimmen? Gehen wir zu Plan A zurück: in der Gegend herumlaufen und hoffen, dass mir jemand begegnet. Gedacht, getan.
Ich muss hier jetzt wohl schon seit einer halben Stunde durch die Gegend geirrt sein, aber keiner ist gekommen. Nun hab ich mich endgültig verlaufen und mir tun die Füsse weh. Heute ist wirklich nicht mein Tag.
Wieder einmal bleibe ich stehen und lausche, vielleicht höre ich ja wen, aber nein, nichts.
Als ich gerade weitergehen will, höre ich ein leises Schaben neben mir. Endlich, meine Rettung!
„Hallo? Könnten Sie mir vielleicht helfen? Ich habe mich verirrt und suche nach einer Straßenbahnhaltestelle.“
„Natürlich, kommen Sie, ich führe Sie“, antwortet mir eine tiefe, kratzige Stimme. Sie hört sich an, als würden zwei Steine aneinander gerieben werden, sehr unangenehm.
Er nimmt meinen Arm und führt mich. Er könnte mich ja ein bisschen weniger fest halten, denke ich, aber was soll’s, wenigstens komme ich jetzt zu einer Haltestelle.
Nach 25 Schritten bleiben wir stehen. War ich wirklich so nahe an einer Haltestelle und habe es nicht bemerkt? Das ist so etwas von mühsam.
Ich drehe mich zu meinem Helfer.
„Danke, es ist wirklich nett von Ihnen, dass Sie mir geholfen haben.“
„Danken kannst du mir später, Kleiner, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob du das dann noch willst...“
Er bricht in schallendes Gelächter aus, in das eine zweite Stimme einfällt.
Hier ist noch jemand? Und was meint der Kerl?
„Das verstehe ich nicht.“
„Das wirst du gleich.“
In meinem Magen breitet sich ein ungutes Gefühl aus. Ich glaube, ich verabschiede mich lieber schnell und unauffällig.
„Ich bin Ihnen sehr dankbar, aber ich glaube, ich muss jetzt gehen.“
Ich drehe mich rasch um.
„Nein, nein, hier geblieben, wir wollen doch jetzt unseren Spaß haben!“
Finger krallen sich in meinen Arm und reißen mich zurück, ich werde wuchtig gegen eine Wand geschleudert, laut keuche ich auf, lasse meinen Stock fallen.
Was wollen die Kerle, mich ausrauben? Das können sie auch einfacher haben, lieber gebe ich ihnen freiwillig meine Geldbörse, als mich verprügeln zu lassen.
„Wenn ihr Geld wollt, dann nehmt es euch, es ist in meiner Jackentasche.“
Vielleicht lassen sie mich dann ja gehen?
„Wer ssagt denn wass von Geld?“
Der zweite Typ lispelt stark, seine Stimme ist hoch und nasal.
„A- aber wenn ihr kein Geld wollt, was dann?“, frage ich verängstigt, total im Unklaren, was sie nun vorhaben.
„Dich!“
Die raue Stimme ist ganz nah an meinem Ohr, eine Gänsehaut jagt über meinen Rücken.
Ich verstehe nur Bahnhof, mich? Wollen die mich entführen? Aber was würde ihnen das bringen?
Plötzlich zerren zwei starke Hände an meiner Jacke, reißen sie mir vom Leib. Was soll das?!
Wie in einem Schraubstock werden meine Hände hinter meinem Rücken zusammen gedrückt, einer macht sich an meinem Gurt zu schaffen, öffnet ihn, anschließend den Hosenknopf sowie den Reißverschluss. Meine Hosen hängen mir in den Kniekehlen
und erst jetzt macht es bei mir „Klick“. Die wollen mich nicht ausrauben oder entführen, die wollen mich… Nein, niemals! Das lasse ich nicht zu!
Mit aller Kraft zerre ich an meinen Armen, versuche, mich zu befreien, beginne laut, um Hilfe zu schreien.
Ein harter Schlag trifft mich in mein Gesicht, ein zweiter in den Magen, keuchend krümme ich mich und drohe, zu Boden zu sinken.
„Höre auf, dich zu wehren, alleine hast du keine Chance und hören tut dich hier auch keiner!“ Sie lachen.
Meine Boxershorts werden mir heruntergezogen. Noch einmal bäume ich mich gegen den Griff, doch zwei weitere Schläge lassen mich endgültig in die Knie gehen.
„Gut so, die Position gefällt mir.“
Mein Kopf wird nach unten gedrückt, unsanft schabt meine Wange über den Teer, kleine Steinchen graben sich tief in meine Haut.
Raue Hände legen sich auf meinen Po, kneten ihn, während meine Hände mit einem Seil gefesselt werden.
Tränen schießen mir in die Augen, ich bin vollkommen hilflos, ihnen restlos ausgeliefert.
„Er scheint noch Jungfrau zu sein, gut so, dann mache ich mich jetzt mal an das Entjungfern.“
Sein tiefes Lachen hallt in meinen Ohren wider, ich fühle seinen Penis an meinem Hintern, dann stößt er ohne Rücksicht in mich ein. Ich habe das Gefühl, mein Unterleib werde in Stücke gerissen, bei jedem unbarmherzigen Stoß werden meine Schreie lauter und schmerzerfüllter.
„Dass isst ja nicht zum ausshalten, ich werde ihm mal die Sschnauze sstopfen.“
Finger krallen sich in meine Haare und zerren mich vom Boden.
„Mache den Mund auf, ich warne dich, wenn ich deine Zähne auch nur ein bissschen fühle, bisst du tot!“
Nein, bitte nicht!
Mein Stoßgebet wird nicht erhört, ich fühle, wie der Typ seinen Schwanz in meinem Mund führt. Er bewegt meinen Kopf vor und zurück. Meine Tränen haben kein Ende, genauso wenig wie der Schmerz. Gedämpfte Schmerzenslaute verlassen meine Kehle.
Ich spüre kalte Finger, die über meinen Bauch kratzen, überall Spuren hinterlassen, höre gleichzeitig der Männer abscheuliches Stöhnen.
Was habe ich getan, dass ich so etwas verdiene? Bin ich nicht schon genug gestraft worden?
Die Stöße werden immer schneller und härter, der Schmerz steigt bis ins Unerträgliche. Warme Flüssigkeit rinnt meine Oberschenkel hinab, Blut, mein Blut!
Die Erektion von dem ersten Typen beginnt zu zucken und kurz danach fühle ich, wie er sich in mir ergießt. Höllisches Brennen macht sich in meinem Unterleib breit, ich will schreien, kann es aber nicht, lasse stattdessen mehr Tränen aus meinen Augen fließen. Zeitgleich kommt der Andere in meinen Mund und lässt ab von mir. Angewidert spucke ich das ekelhafte Zeug wieder aus und schnappt laut nach Luft. Ein harter Schlag ist die Strafe dafür, meine Lippe platzt auf, ich keuche und Blut rinnt über mein Kinn.
„Du ssolsst ess sschlucken!“
Der Erste zieht sich aus mir zurück.
„Dann wird er eben Meines schlucken. Los, wir tauschen die Plätze!“
„Nein, bitte nicht, bitte lasst mich“, flehe ich sie mit brechender Stimme an und schluchze.
„Wieso sollten wir? Einen solchen guten Fick hatte ich schon lange nicht mehr.“ Ich kann das gehässige Grinsen förmlich spüren, welches er auf seinen Lippen trägt.
Mein Kopf wird abermals grob zurückgerissen.
„Mache deine Schnauze auf!“
Ich schüttele stur den Kopf. Zwei Tritte in die Seite lassen mich erneut aufkeuchen.
„Wirst du wohl?“
Ich tue, was er sagt und schon taucht seine wieder vorhandene Erektion tief in meinen Mund. Der Lispeler packt mich grob an meine Hüften und gräbt seine Fingernägel tief in mein Fleisch, brutal dringt er in mich ein.
Laut schluchze, weine ich, will, dass es schnell vorbeigeht.
Mein Kopf ist wie leer gefegt, ich habe alles um mich herum vergessen, will, dass es einfach so schnell wie möglich aufhört.
Nur noch die höllischen Schmerzen in meinem Unterleib nehme ich wahr, sowie in meinem Gesicht und das Stöhnen meiner Peiniger.
Ich fühle mich kraftlos und ausgelaugt.
Der Lispeler kommt in mir, ich spüre, wie sein Sperma zwischen meinen Beinen herunter läuft und es sich mit meinem Blut vermischt. Dann ergießt sich der Andere in meinen Mund, lässt Ihn drin und zwingt mich so, es zu schlucken. Erst dann lässt auch er von mir ab. Der widerliche Geschmack lässt meine Galle hochkommen, geräuschvoll erbreche ich auf den Teer.
Wieder schallendes Gelächter.
Tritte treffen mein Gesicht, meinen Rücken und meinen Oberkörper.
„Sei froh, dass du blind bist, sonst würden wir dich jetzt töten.“, lacht der Eine.
Das Seil wird entfernt, meine Hände sind taub, so sehr hat es eingeschnitten. Ich höre sich entfernende Schritte, dann ist es still um mich herum, nur noch mein Schluchzen durchdringt die Gegend.
Wäre der Tode nicht besser gewesen?




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