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Part 23

Heute sind Lauri und ich genau zwei Jahre zusammen. Ich werde ihn mit einem selbst gekochten Abendessen überraschen, war sogar einkaufen, das kann ich mittlerweile schon alleine. Auch die Brailleschrift kann ich nun lesen, aber es gibt nicht so viele interessante Bücher, die in dieser Schrift übersetzt sind, deswegen brauche ich sie nicht so häufig.

Ich habe einen Viergänger mit Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert geplant.

Lauri musste heute zu einem Interview. Er wollte nicht gehen, aber Seppo hat darauf bestanden, wir seien es den Fans schuldig. Vor allem wäre es eine gute Gelegenheit, der Welt mitzuteilen, dass das neue Album bald erscheinen würde und wir danach auf Tour gingen. Zähneknirschend hat Lauri eingewilligt.

Ich bin froh, dass er gegangen ist, so kann ich seelenruhig kochen.

Als Lauri zur Tür herein kommt, stelle ich gerade das Dessert in den Kühlschrank.

„Mmmmm, hier riecht es aber gut. Was hast du denn Feines gekocht?“

Er schlingt seine Arme von hinten um meinen Bauch, ich drehe mich um und küsse ihn zur Begrüßung.

„Nichts Spezielles, aber unser Jahrestag muss doch gefeiert werden!“

Ich führe ihn an den Tisch, den ich mit roten Kerzen dekoriert habe, ich habe die Verkäuferin extra gefragt.

Genüsslich essen wir und Lauri erzählt mir vom Interview.

Ich serviere das Dessert und später räumen wir gemeinsam ab.

Lauri schlingt seine Arme um mich und küsst mich leidenschaftlich.

„Ich habe ein Geschenk für dich“, flüstert er in den Kuss.

Er nimmt mich an die Hand, führt mich ins Wohnzimmer und drückt mich auf das Sofa.

„Warte hier.“

Ganz hibbelig sitze ich auf dem Sofa und warte. Was hat er sich ausgedacht?

Er kommt zurück und drückt mir eine Kiste in die Hände.

„Pack aus“, meint er freudig, „aber sei vorsichtig.“

„Kann es kaputt gehen?“

„So in der Art.“

Hä?

Na ja, ich zerreiße das Papier, öffne die Kiste langsam und taste vorsichtig in die Schachtel. Meine Hand streift etwas warmes, flauschiges, da ertönt aus der Kiste ein leises, quietschiges Miauen.

Freudig hebe ich die kleine Babykatze aus der Schachtel.

„Er ist kohlenschwarz und du musst ihm noch einen Namen geben.“, meint Lauri fröhlich.

„Lauri, du bist der Beste! Ich werde ihn Varis nennen.“

Ich setze die Katze auf meinen Schoß und umarme Lauri stürmisch, ehe ich ihm einen dankenden Kuss gebe, der immer intensiver wird. Seine Hand legt sich in meinen Nacken und er zieht mich näher zu sich. Varis miaut protestierend und springt, als er ignoriert wird, von meinem Schoß.

Im Kuss versunken, fährt meine Hand unter Lauris T-Shirt. Langsam streichele ich seinen Bauch, umkreise mit den Finger seine Brustwarzen. Ich löse unseren Kuss, knabbere an Lauris Ohrläppchen, lasse meine Zunge zu seinem Hals hinab wandern und sauge mich zärtlich fest. Behutsam streiche ich das Shirt über seinen Bauch, seinen Oberkörper und ziehe es ihm schließlich aus.

Dann setze ich mich auf seinen Schoß, küsse ihn und bewege lasziv mein Becken gegen seines. Dieses Mal ist es Lauri, der den Kuss löst.

„Aki, bist du sicher?“

„Ich war mir noch nie so sicher.“

Das ist die Wahrheit. Es hat lange gedauert bis ich mich vom Erlebten erholt habe, lange hatte ich noch Albträume, fürchtete mich davor, alleine auf die Strasse zu gehen, doch Lauri war immer bei mir, hat zu mir gehalten, mich beschützt. Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen können, aber es darf nicht mein Leben bestimmen.

„Aber nicht hier“, flüstert Lauri mir rau ins Ohr, während er an meinem Ohrläppchen knabbert.

Ich rutsche von ihm herunter. Er küsst mich und manövriert mich in das Schlafzimmer, ich fühle das Bett in den Kniekehlen.

„Lasse dich fallen.“

Ich tue, was er sagt, er kniet sich über mich, küsst mich, leckt über meine Lippen hinab zu meinem Kehlkopf, saugt daran.

Seine Hände wandern unter mein Shirt, ziehen es mir über den Kopf.

Ein leidenschaftlicher Kuss folgt, und danach befindet sich seine Zunge wieder auf Wanderschaft, er liebkost meinen Hals, mein Schlüsselbein, verweilt bei meinem Nippel. Sanft leckt er darüber. Gänsehaut überdeckt meine Haut. Toni hatte Recht, alles ist viel intensiver. Zärtlich knabbert Lauri an meinen Brustwarzen, verstärkt die Gänsehaut dadurch. Er geht tiefer, leckt über meinen Bauchnabel, an meinem Hosenbund entlang.

Geübt öffnet er sie, streift sie mitsamt meinen Boxershorts ab. Er legt sich neben mich, küsst mich, lässt seine Finger wie eine Spinne über meine Haut tanzen. Mein Atem beschleunigt sich. Seine Finger streichen über meinen Unterbauch, sanft streift ein Finger über meine Spitze. Ein lautes Keuchen entweicht mir. Seine Hand umschließt mich, beginnt langsam, mich zu stimulieren, dabei verteilt er Küsse auf meinen Wangen, auf meinem Oberkörper.

Jede Berührung fühle ich doppelt. Ich kralle meine Finger in die Decke, genieße die Gänsehaut, die sich mittlerweile auf meinem ganzen Körper ausgebreitet hat. In meinem Unterleib kribbelt es heftig, aber ich will noch nicht, dass es endet.

Ich taste nach Lauris Hand und stoppe sie, drücke ihn auf den Rücken, beuge mich über ihn und verwickle ihn in einen leidenschaftlichen Kuss.

Meine Finger zeichnen seine Gesichtskonturen nach, über die Augen, Nase, seine sinnlichen Lippen, sein Kinn, den Hals hinab zum Schlüsselbein und dann zu seinen Nippeln, streichle darüber, bis sie sich aufrichten, wandere weiter über seinen Bauch, ertaste den Hosenknopf, öffne ihn und schon sind Lauris Hosen und Boxershorts irgendwo in unserem Schlafzimmer gelandet.

Ich küsse ihn noch einmal, dann lasse ich meine Zunge über seinen Hals wandern, hinterlasse wahrscheinlich noch ein paar blaue Flecken, lecke spielerisch über die erregten Brustwarzen, dann weiter zu seinem Bauchnabel. Neckisch streife ich mit meinen Lippen über seine Spitze, lasse ihn in meinen Mund gleiten, bewege meinen Kopf auf und ab, massiere ihn mit meinen Lippen. Lauri keucht laut auf. Er drückt sich mir entgegen, doch schon nach kurzer Zeit lasse ich von ihm ab, krabble wieder zu seinem Gesicht hinauf und küsse ihn, reibe meine Erregung an seine.

„Schlaf mit mir, Lauri“, flüstere ich erregt in sein Ohr.

Seine Finger streicheln meinen Rücken, über meine Schulterblätter. Er rutscht unter mir hervor und kramt etwas aus dem Nachttisch.

Er dreht mich sanft auf die Seite und legt sich hinter mich. Ich fühle seinen Atem im Nacken, seine Hand streichelt meinen Hintern. Erinnerungen kommen in mir hoch, doch ich verdränge sie gewaltsam. Ich will diesen Moment genießen.

„Erschrick nicht, Aki, es wird gleich etwas kühl werden, es ist nur Gleitcreme.“

Seine Hand verschwindet, doch ein paar Sekunden später streicht sie etwas Kühles zwischen meine Pobacken. Lauri dringt langsam mit einem Finger in mich ein, dann mit einem zweiten und dritten. Erstaunt merke ich, dass der erwartete Schmerz ausbleibt. Er bewegt seine Finger ein paar Mal vor und zurück, dann zieht er sie heraus.

„Bist du bereit?“

Ich nicke, ich will ihn endlich in mir fühlen.

Er hebt mein Bein etwas an und dringt dann sanft und nur ein paar Zentimeter in mich ein, er zieht sich wieder heraus, leise seufzt er erregt. Jeder neue Stoß geht ein bisschen tiefer, bis er ganz in mir ist und einen Punkt trifft, der meinen Kopf schwindlig lassen wird. Rau stöhne ich auf. Er zieht sich bei jedem Stoß beinahe ganz aus mir zurück und dringt dann wieder ganz in mich ein. Die Stöße kommen in Zeitlupentempo, die Reizung dadurch ist enorm. Mein Unterleib pulsiert in wolliger Erregung, meine Atmung geht schnell.

Lauri knabbert an meinem Ohr, leckt darüber. Seine Hand lässt mein Bein los, streift über die Innenseite meines Oberschenkels, streichelt meine Hoden, massiert sie. Schweiß rinnt meine Schläfe hinab, vermischt sich mit Lauris Speichel, als er ihn wegleckt.

Mein Keuchen wird zu Stöhnen, als Lauri über meine Spitze fährt und mich beginnt, im Takt seiner immer noch langsamen Stöße, zu massieren.

Er verteilt Küsse über meinen Nacken, über meine Schultern.

Immer wieder trifft er diesen wunderbaren Punkt in mir, die doppelte Befriedigung ist so neu und ich liebe sie jetzt schon.

Lauris Stöße werden schneller, härter, sein Stöhnen in meine Ohren erregt mich zusätzlich. Seine Hand lässt von mir ab, drückt mich fest gegen sein Becken, die Stöße nehmen noch einmal an Geschwindigkeit zu. Sterne tanzen in meinem Kopf, die Luft riecht herb nach Schweiß und Sex.

Laut stöhnend ergießt sich Lauri in mir, bei jedem weiteren Stoß fühle ich, wie das warme Sperma in mich pumpt. Schauer durchlaufen meinen Körper.

Lauri hält inne, holt ein paar Mal tief Luft, zieht sich aus mir zurück und dreht mich auf den Rücken.

Ohne Vorwarnung lässt er mich in sich eindringen. Gemeinsam stöhnen wir laut auf, ich kralle mich in die Decke. Er beugt sich über mich, küsst mich leidenschaftlich, lässt sein Becken dabei kreisende Bewegungen machen. Ich stöhne in den Kuss. Das Gefühl, in Lauri zu sein, ist unbeschreiblich.

Er löst den Kuss, leckt neckisch über meine Lippen, weiter hinab zu meinem Hals, dann richtet er sich wieder auf, hebt und senkt sein Becken rhythmisch. Ich taste nach seiner Brust, streichele sie, doch ich weiss nicht wohin mit meinen Gefühlen und kralle mich mit den Finger in seinen Hüften fest.

All meine funktionierenden Sinne sind total überreizt, alles fühlt sich so vollkommen an.

Ich wandere mit einer Hand über Lauris Unterbauch und fange an, ihn zu massieren, sofort wird er wieder hart. Unser ungehaltenes Stöhnen vermischt sich zu einem Chor, hallt durch das ganze Zimmer.

Meine Bewegungen werden hektischer und Lauris Stöhnen wird noch einen Grad lauter, dann ergießt er sich auf meinen Bauch. Er keucht vor Erschöpfung, hält jedoch in seinem rhythmischen Auf und Ab nicht inne. Seine vom Orgasmus zuckenden Muskeln machen alles noch viel intensiver. Mein ganzer Körper warte auf den Augenblick, mein Unterleib ist zum zerreißen gespannt und mit einem leisen Schrei ergieße ich mich in Lauri.

Erschöpft lässt er sich auf mich sinken. Keucht in mein Ohr und ich in seines.

Nach langen Minuten rollt sich Lauri von mir herunter und entlässt mich aus meinem süßen Gefängnis.

Zärtlich küsst er mich.

Dann streicht er mit seinem Finger quer durch die klebrige Masse auf meinem Bauch.

„Was hältst du von einer Dusche?“

Sein Gesicht ist bei dieser Frage bestimmt von einem breiten Grinsen geziert.

Ohne zu antworten, stehe ich auf und ziehe ihn auf wackeligen Beinen ins Badezimmer. Nach der angenehmen Dusche kuscheln wir uns nackt dicht aneinander unter die Decke.

Lauri küsst mich auf die Stirn.

„Ich liebe dich, Aki.“

„Ich liebe dich auch, Lauri.“

Author's Note: Ist das nicht ein schönes Ende?




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